Ich bin seit August 2024 Mitglied in der art bv Berchtoldvilla in Salzburg (Josef-Preis-Allee 12).
Im laufenden Jahr darf/durfte ich bei folgenden Ausstellungen teilnehmen:
Bei dieser Ausstellung dürfen sich speziell die "Neuen Mitglieder" der Berchtoldvilla präsentieren.
Ich war mit 2 Fotoserien, 2 Einzelbildern und einer Skulptur vertreten.
das Werk: riesige Sand- und Kieshaufen, alles überragende Maschinen, Förderbänder aber: absolute Stille, dann und wann Vogelgezwitscher oder das Geräusch eines in der Nähe fahrenden Autos. Aber: kein Bagger, kein Muldenkipper, kein Lader, keine Menschenseele.
Feierabend.
Menschen-LEER: Wolkenkratzer, hohe Wohn - und Bürotürme, gebaut um Menschen aufzunehmen, viele Menschen! Aber wohin man blickt: kein Mensch ist zu sehen. Die Wege, Straßen, Plätze sind leer.
Lockdown? Schon wieder?
Nein! Es ist früher Sonntag.
Es dauert lange, bis sich ein paar Bewohner blicken lassen und alle haben einen Hund dabei.
AnnA in Ruhe: Das Porträt einer jungen Frau, das keiner weiteren Erklärungen bedarf.
der Horcher: ein surreales Porträt eines Mannes, der nichts zu sagen hat und die fehlenden visuellen Eindrücke durch die Verstärkung der akustischen Signale auszugleichen versucht. Und doch ist er in Gefahr, Trugbildern zu erliegen.
das verkäste 8-Eck: Die Holzskulptur war ein spontaner Einfall und hat weder einen politischen, sozialkritischen oder sexuellen Hintergrund.
A Line A Day - Die Bilder dieser Ausstellung sollten die täglichen Übungsstriche von Malern und Zeichnern zeigen.
Aber ich bin Fotograf - zumindest meistens.
Ensò: Der Kreis aus dem japanischen Zen. Eine Zeit lang machte ich täglich so einen Kreis - mit einem japanischen Kalligrafie Pinsel und Rußtusche. Dabei geht es dabei gar nicht um die Linie - den Kreis, sondern um das "anfängliche Nichts" das er umschließt. Die Leere als Start in einen neuen Tag.
Sonnenlinien: Wenn ich in der Früh in das Bad gehe und die Sonne scheint, kann ich die Linien sehen, die sie durch die mehr oder weniger geschlossenen Jalousien an die Wand, den Boden, Einrichtungen oder mein Gesicht zeichnet. Manchmal entstehen neue Linien, die ich noch nie gesehen habe, dann muß ich rasch die Kamera holen und sie festhalten.
a line a day: Dieses Bild fehlte in der Ausstellung.
Nein, es zeigt keine Linie Cocain! Bei dem Bild geht es um die frei zugängliche Droge Zucker und den enormen Konsum in unserer Zeit. In Österreich werden jährlich aus 2.65 Mil. Tonnen Zuckerrüben 400.000 Tonnen Zucker gewonnen! Das wäre ein Haufen mit 154m Durchmesser und 54m Höhe. Zucker macht süchtig - und das weiß die Nahrungsmittelindustrie!
Mein Beitrag zur Ausstellung "NICHTS":
Der Sturz ins NICHTS
Dabei handelt es sich um einen Zeichentrickfilm, der den endlosen Sturz in einen dunklen Schacht darstellen soll. Verstärkt durch die Vertonung entsteht beim Betrachter ein beklemmendes Gefühl und lässt möglicherweise Erinnerungen an Albträume in der Kindheit wieder in Erinnerung treten.
Mitglied der art bv Berchtoldvilla - Salzburg
Mitglied bei Bildrecht
Mitglied der Gruppe raw24 - Saalfelden